
Screening-Verfahren haben das Ziel, Personen zu identifizieren, die ein bestimmtes Merkmal aufweisen. Häufige Anwendung finden sie in der Identifizierung von Risikopersonen, die später psychische Störungen, Krankheiten oder schulische Probleme entwickeln. Zur Bewertung der Screenings gibt es eine Reihe an Kennwerten, von denen Sensitivität und Spezifität die bekanntesten sind. Sie geben jeweils wieder, wie viele Personen vom Test korrekt als Risiko- und wie viele als Nicht-Risiko-Personen erkannt wurden.
Neben diesen grundlegenden Angaben gibt es aber noch eine Reihe weiterer wichtiger Angaben, wie beispielsweise die Prädiktor-Treffer-Quote oder der RATZ-Index (Relativer Anstieg der Trefferquote gegenüber der Zufallstrefferquote; weitere Informationen und eine detailierte Beschreibung der verschiedenen Kennwerte finden Sie in Marx & Lenhard, 2010). Das unten zum Dowload bereit stehende Excel-Tabellenblatt erläutert die Berechnung der verschiedenen Kennwerte und soll deren Berechnung erleichtern. Tragen Sie hierzu die konkreten Fallzahlen in die farblich markierten Spalten ein.
Die Auswertungshilfe ist als Excel-Tabelle, sowie als Source-Code in der Programmiersprache Java unter der General Public License (GPL) verfügbar: