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Denkspiele mit Elfe und Mathis

Normwert-Rechner *

Normwerte dienen dazu, die Ergebnisse einer einzelnen Person zu den Werten einer Vergleichsgruppe in Bezug zu setzen. Zur Umrechung eines individuellen Wertes in einen Normwert wird in der Regel angenommen, dass die Werte in der Vergleichsgruppe glockenförmig verteilt sind, d.h. dass viele Personen mittlere Werte und wenige Personen extreme Werte aufweisen (siehe rote Kurve im Normwertrechner). Solche sogenannten Normalverteilungen sind durch einen Mittelwert M und eine Standardabweichung SD charakterisiert. Letztere stellt dabei ein Maß für die Variabilität der Werte innerhalb der Vergleichsgruppe, also für die Breite der Verteilung dar. Ein Normwert gibt an, wie viele Standardabweichungen der Wert einer einzelnen Person vom Gruppenmittelwert entfernt liegt. Es gibt verschiedene Skalen, in denen sich die Normwerte ausdrücken lassen, und die direkt ineinander umgerechnet werden können.

Die vermutlich bekannteste Normwert-Skala ist die IQ-Skala mit Mittelwert 100 und Standardabweichung 15. Ein Wert von 100 bedeutet hierbei ein völlig normales Ergebnis, ab 115 spricht man üblicherweise von einem überdurchschnittlichen, ab 85 von einem unterdurchschnittlichen Ergebnis. Analog lassen sich diese Ergebnisse auch in z-Werte (M = 0, SD = 1), T-Werte (M = 50, SD = 10), Standard-Werte (SW-Werte; M = 100, SD = 10) oder Centil-Werte (M = 5, SD = 2) umrechnen. 

Anders verhält es sich mit Prozenträngen: Sie geben an, wie viele Personen der Vergleichsgruppe gleich gut oder schlechter abgeschnitten haben. Ein Prozentrang von 50 bedeutet, dass 50% gleich gut oder schlechter, die anderen 50% hingegen besser abgeschnitten haben. Die Person liegt also genau im Durchschnitt. Höhere Werte stellen ein überdurchschnittliches, niedrigere Werte ein unterdurchschnittliches Ergebnis dar.

Der Normwertrechner soll die Umrechnung dieser verschiedenen Skalen erleichtern. Man kann entweder per Schieberegler Werte mit der Maus einstellen oder diese direkt in die Textfelder eingeben. Das Programm errechnet automatisch die Entsprechungen in den anderen Normwertskalen (Anleitung). Der Normwertrechner ist standardmäßig in den Auswertungsprogrammen der Tests Hawik 4, DEMAT 1+ / 2+, DEMAT 3+ / 4, EBSK und RZD 2-6 integriert.



Nutzungsbedingungen

Kostenlos

Sie dürfen den Normwertrechner sowohl für private Zwecke als auch im Rahmen der Ausübung Ihres Berufes (z.B. als Psychologe, Arzt, Förderlehrer, Dozent usw.) frei und unentgeltlich verwenden. Ein Verkauf oder eine Veränderung des Programms ist jedoch nicht gestattet. Für etwaige Fehlfunktionen wird keine Haftung übernommen. Sollte das Programm ihnen gefallen oder es für Sie nützlich sein, dann würden wir uns darüber freuen, wenn Sie auf der eigenen Homepage, in einem Blog oder einem Forum einen Link auf diese Seite setzen würden. Wenn Sie möchten, dann können Sie hierfür das unten stehenden Stück HTML-Code verwenden.


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Download oder Installation


Normwertrechner (ca. 2 MB, Version 1.7)
Windows Jar Webstart

Die Version für Windows ist eine ausführbare Exe-Datei, die Jar-Datei ist plattformübergreifend ausführbar. Speichern Sie die Datei auf Ihrem Rechner und starten Sie diese per Doppelklick. Eine Installation ist nicht erforderlich. Wenn Sie das Programm dagegen installieren möchten (auf dem Dektop wird ein Programmsymbol abgelegt), so verwenden Sie bitte Webstart. Webstart ist auf allen Plattformen lauffähig.

Für die Verwendung des Programms muss am Rechner eine Java Laufzeitumgebung (Version 6.0 oder höher) installiert sein. Sofern noch nicht vorhanden kann diese kostenlos unter http://java.com/ geladen werden.



* Der Normwertrechner verwendet zur Darstellung und Berechnung von Normwerten die Bibliotheken JFreeChart und JGoodies FormLayout.